30. Juni ■ Inari - In der Wildnis 30 km südlich von Utsjoki (104 km)
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| Niedrige Birkenwälder prägen die Landschaft |
Wir folgten weiter der E4, die durch menschenleere Gegenden bis an die norwegische Grenze führt.
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| Abzweig zum Nordkapp |
Nachdem nach 30 Kilometern die von den meisten
Touristen befahrene Nordkaproute in Richtung Nordwest abzweigte, reduzierte sich der Verkehr auf ein sehr angenehmes Maß.
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Bezeichnung eines Sees auf
finnisch und nordsamisch.
(Wir Deutsche rächen uns
mit "Mutzschen" ;-) )
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Alsbald überquerten wir den 69. Breitengrad.
Wir durchfuhren anfangs eine sehr schöne, leicht hügelige Landschaft mit vielen kleinen Seen.
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| Mückenbrutstätte |
In dieser Gegend fanden Ende 1944 Kämpfe im
Lapplandkrieg zwischen Finnen und den sich zurückziehenden Deutschen statt. Ein Denkmal erinnert daran.
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| In der Ferne die Skanden. |
Nach ca. 50 km Fahrt erreichten wir die nördliche Grenze des Kiefernwaldes. Niedrige Birkenwälder bestimmen das Bild, nur an geschützten Stellen wachsen noch Kiefern. Weite Landstriche sind baumlose Sümpfe. Eine menschenleere und trostlose, aber dennoch wirkungsvolle Landschaft, durch Milliarden von Mücken bevölkert.
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| In der Wildnis |
Gegen Nachmittag überquerten wir die Grenze der nördlichsten Gemeinde Finnlands,
Utsjoki. Diese ist mit 0,2 Einwohnern pro Quadratkilometer ebenfalls sehr dünn besiedelt. Große Teile der Gemeinde sind Wildnis. Am Horizont sahen wir zum ersten Mal die schneebedeckten Gipfel der Skanden, ein faszinierendes Bild.
Unser Zelt steht heute "wild" am Ufer eines kleinen und kalten Flusses kurz vor der Mündung in den
Utsjoki.