Dienstag, 1. Juli 2014

Norwegen

1. Juli ■ Wildnis - Tana Bru (102 km)

Utsjoki, links und rechts der Straße
ist die Wildnis
Heute fuhren wir hauptsächlich an Flüssen. Die ersten 30 Kilometer entlang des Flusses Utsjoki in den gleichnamigen Ort und von dort entlang des Tenojoki (auf norwegisch Tanaelva).

Beide Flüsse haben Täler in die umgebende Landschaft eingeschnitten. In den Tälern herrschen offenbar bessere klimatische Bedingungen, hier wachsen noch kleine Bäume, während es an den Berghängen ziemlich kahl ist.

Die Grenzbrücke über den 
Tanaelva
Nach einer Stärkung in Utsjoki fuhren wir über die Brücke des Tanaelva und sind nun in Norwegen. Der Tanaelva bildet die Grenze zu Finnland. Wir folgten dem Fluss bis zu unserem Ziel, dem Campingplatz in Tana bru (Tana Brücke). Die hiesige Brücke ist nach 70 Kilometern die erste über den Tanaelva.

Tanaelva
Norwegen: E6/E75 -
Verkehrsberuhigt?
Die Landschaft ist trotz des hohen Breitengrades (heute querten wir den 70.) unerwartet grün. Auf den umliegenden, niedrigen Bergen liegen  noch Schneereste an den Nordhängen.

Im Tanaelva gibt es sehr viele Lachse, überall weisen Schilder darauf hin und wir sahen viele Angler mit professioneller Ausrüstung. Angeln scheint auch einer der Grundpfeiler des hiesigen Tourismus zu sein.
Am anderen Flussufer lag Nuorgam (250 Einwohner) in Sichtweite. Dies ist der nördlichste Ort Finnlands und der EU.

Tana bru (590 Einwohner) ist sehr überschaubar. Das Zentrum des Ortes haben wir in 1 Minute durchfahren. Wir übernachten heute in einer sehr einfachen Blockhütte (zu einem stattlichem Preis).
Schneereste auf den Berghügeln

Der nördlichste Ort der EU

Das Verstehen wird wieder besser...
(Norwegisch ist mit dem Dänischen verwandt)