11. Juni ■ Virolahti - in der Nähe von Rapattila (81 km)
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| Karelien ist nicht mehr weit |
Bei bestem Wetter ging es früh los, bis zum Mittag auf der mäßig befahrenen Via Karelia. Eine frische Brise blies uns aus Norden ins Gesicht.
Westlich von hier verläuft die Salpa-Linie, eine Verteidigungsstellung, welche nach dem Überfall der Sowjetunion auf Finnland nach 1940 gebaut wurde. Kämpfe fanden an dieser Linie nie statt, aber zumindest war sie so furchteinflößend, dass sie den Finnen das Schicksal einer Finnischen Sozialistischen Sowjetrepublik ersparte. Östlich befindet sich in absoluter Nähe die russische Grenze.
Mittag gab es mangels einer Pizzeria aus dem Supermarkt in Ylämaa (1.400 Einwohner). Hier lebt ein großer Teil der Bevölkerung vom Abbau des Edelsteins Spektrolyth. ![]() |
| Grenzbahnhof in Vainikkala |
Frisch gestärkt ging es über 20 Kilometer kernige Schotterpiste nach Vainikkala. Dort gibt es einen großen Grenzbahnhof für den Güter- und Personenverkehr. Im Jahr werden hier 400.000 durchreisende Personen abgefertigt. Der Fahrer eines ewig langen mit Erdöl beladenen Güterzuges grüßte ganz freundlich aus seiner frisch geputzten roten Lok.
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| Fast am Ziel |



