Montag, 21. Juli 2014
Sonntag, 20. Juli 2014
Überblick: Die gefahrene Route südwärts
Von Mehamn nach Kirkenes fuhren wir mit den Hurtigruten. Danach ging es mit dem Rad nach Inari, von dort mit dem Bus nach Sodankylä und als letzte Etappe fuhren wir mit dem Rad nach Rovaniemi, von wo wir mit dem Zug nach Helsinki fuhren.
Donnerstag, 17. Juli 2014
Die letzten Kilometer
17. Juli ■ Travemünde - Lübeck - Stadtrundfahrt (38 km)
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| Willy-Brandt-Haus |
Wenn man, wie wir, auf den Zug angewiesen ist und nicht noch einmal im Hotel schlafen möchte, muss man sich die Zeit ab der abendlichen Ankunft der Fähre bis früh der erste Zug fährt, irgendwie vertreiben.
Deshalb fuhren wir zunächst vom Hafen in Travemünde bis Lübeck auf wunderbaren, manchmal etwas holprigen Wegen, abseits der Hauptstraßen. Und... es wird wieder dunkel!!! Ein Zustand, den wir seit Urlaubsbeginn nicht mehr erlebten.
Es folgte eine Stadtrundfahrt durch Lübeck bei angenehmen Temperaturen und Windstille. Auch bei Nacht eine attraktive und saubere Stadt. Das Zentrum der Stadt ist eine Augenweide; sehr viel erhaltene alte Bausubstanz, ein Haus schöner als das andere, interessante Brückenbauten und wirklich gut integrierte Neubauten. Auch alte Türme, Kirchen, Burg sowie Stadttore. Die Stadt läuft zu Recht unter Weltkulturerbe. Also auf jeden Fall nochmal lohnenswert, eine kleine Reise zu unternehmen. Ebenso ist sie sehr fahrradfreundlich.
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| Bahnhof |
2 Stunden im Halbschlaf auf dem Bahnhof waren später bzw. am frühen Morgen das notwendige Übel...
In den Fernverkehrszügen waren die Fahrradstellplätze ausgebucht und so nahmen wir das "Quer durchs Land"-Ticket wörtlich und fuhren über Güstrow, Wittenberg und Leipzig nach Chemnitz, mehr als 9 Stunden Regionalbahn. Das reicht dann erst einmal.
Nach 2.807 Kilometern auf dem Sattel freuen wir uns, wieder zu Hause zu sein. Bis zum nächsten mal!
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Mittwoch, 16. Juli 2014
Mit der Finnlady auf Heimatkurs
16. Juli ■ Helsinki - Travemünde

Nach den zumeist spartanischen Wochen auf dem Rad genossen wir wieder den Luxus der Fähre: Schlafkabine, 3 Mahlzeiten mit mehreren Gängen am Büfett und ansonsten entspannt im Liegestuhl in der Sonne sitzen und mit deutschen Radlern aus Kleve ratschen. Sonst ist die Anzahl der Urlauber jedoch überschaubar. Wahrscheinlich wird das Geld mehr mit der Containerfracht verdient, da ist alles voll.
Hier auf der Ostsee herrscht, seit wir uns zwischen Dänemark und Deutschland befinden, reger Schiffsverkehr.
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| Lotse |
Gegen 21 Uhr sind wir in Travemünde und werden wohl noch einige Kilometer auf dem Rad zurück legen, bis am frühen Morgen die Züge wieder fahren.
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| Hafeneinfahrt Travemünde |
Dienstag, 15. Juli 2014
Helsinki
15. Juli ■ Helsinki Bahnhof (Zentrum) - Helsinki Hafen (34 km)
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| Hafen im Zentrum von Helsinki |
Gut erholt stiegen wir heute früh gegen 9 Uhr aus dem Zug. Da wir noch einige Stunden Zeit bis zur Abfahrt der Fähre hatten, bummelten wir mit Sack und Pack zum Hafen im Zentrum, tankten dort einen schöööönen Morgenkaffee, genossen die Atmosphäre und fuhren dann gemütlich zum Fährhafen, welcher am Ostrand im Stadtteil Vuosaari liegt.
An die Stadt mit dem lärmigen Trubel müssen wir uns nach den Wochen der Abgeschiedenheit und Ruhe erst wieder gewöhnen. Deshalb unternahmen wir heute auch keine ausgedehnte Stadtbesichtigung.
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| Park am Hafen |
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| Abschiedskommitee |
Die Finnlady bringt uns nun wieder zurück nach Deutschland.
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| Abschied von Finnland |
Montag, 14. Juli 2014
Letzte Radetappe - wir sind am Ziel
14. Juli ■ Autti - Rovaniemi (75 + 12 km)
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| Zentrum von Rovaniemi |
Die Sonne trieb uns frühzeitig aus dem Zelt, so dass wir trotz gemütlichen Frühstücks und eines Plausches mit einer Camperfamilie aus der Schweiz um 10 Uhr auf den Rädern saßen.
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| Badewetter |
Der Rücken- und Fahrtwind war bei einer Hitze von 29°C sehr willkommen.
Die E81 war nur mäßig befahren, und verlief, obwohl sie sich auf der Landkarte theoretisch am Fluss entlang schlängelt, im welligen Auf und Ab.
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| Teppichwaschanlage in Rovaniemi |
Am frühen Nachmittag erreichten wir Rovaniemi (60.000 Einwohner), die Hauptstadt Lapplands. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Ounasjoki und Kemijoki. Bei dem schönen Wetter saßen die Menschen in Cafés oder badeten im Fluss. Wir auch... hier ist mitten in der Stadt ein großes Naherholungsgebiet mit Zeltplatz.
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| Für manche Züge wird noch solide sowjetische Technik eingesetzt |
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| Unser Zug |
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| Überschaubarer Busfahrplan |
Sonntag, 13. Juli 2014
Wieder im "Süden" - und Deutschland ist Weltmeister
13. Juli ■ Vuostimo - Autti (100 km)
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| Kemijärvi: Kirche und Soldatenfriedhof |
Bis Rovaniemi, wo wir von Muskel- auf
Maschinenkraft wechseln, verläuft die Route entlang des Kemijoki-Flusses, der hinter der Stadt Kemijärvi zum Kemijärvi-See aufgestaut wird. Am Kemijoki gibt es zudem mehrere Wasserkraftwerke.
Maschinenkraft wechseln, verläuft die Route entlang des Kemijoki-Flusses, der hinter der Stadt Kemijärvi zum Kemijärvi-See aufgestaut wird. Am Kemijoki gibt es zudem mehrere Wasserkraftwerke.
Die ersten 30 km bis nach Kemijärvi fuhren wie auf der wenig befahrenen E5 (1-2 Autos/min.) durch viiiiel Wald.
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| Zentrum von Kemijärvi |
Kemijärvi ist ein netter kleiner Ort mit 8.000 Einwohnern. Es wurde 1944 zerstört und bietet deshalb keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Wir schauten uns die Kirche mit dem Soldatenfriedhof und den Bahnhof an.
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| Und wieder einmal kreuzen wir den Polarkreis - diesmal von Nord nach Süd |
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| Der Nachtzug nach Helsinki steht bereit |
Weiter ging es auf hügeliger Strecke auf einer kleinen Nebenstraße nach Süden.
Es waren sehr viele Motorräder unterwegs, vorzugsweise auf möglichst kultigen, laut knatternden Maschinen. Die Fahrer passen meist recht gut zu den Motorrädern: kräftige Statur und in Leder gekleidet. Insgesamt sehr stilvoll, in Deutschland wird das nicht ganz so extrem zelebriert.
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| Kemijoki |
Wir übernachten heute auf einem kleinem Campingplatz am Kemijoki. Die freundliche Besitzerin empfing uns sehr herzlich und zeigte uns gleich, wo wir das Endspiel der Fußball-WM schauen können. Ansonsten wird es wohl die letzte Zeltnacht in diesem Urlaub für uns werden.
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| Zum letzten mal zelten |
Produkte zum Verkauf angeboten wurden.
Samstag, 12. Juli 2014
Boooaaaa, ist das heiß ...
12. Juli ■ Sodankylä - Vuostimo (85 km)
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| Die meisten Campingplätze hier befinden sich in guten Lagen und sind sehr gepflegt |
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| Selbst an der Europastraße gibt es Schönes zu entdecken |
Die ersten 20 km auf unserer geliebten E4 nach Süden (sie führt bis nach Helsinki) fuhren wir heute bei mäßigem Verkehr.
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| Schneemobilstraße kreuzt Autostraße |
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| Der Skiberg Pyhätunturi nebst Infrastruktur |
Da wir für Sandis Insulin bei der Hitze einen Kühlschrank brauchen und außerdem Fußball nicht verpassen wollten, haben wir zu einem äußerst fairen Preis eine Hütte gemietet: mit Sauna, TV, Geschirrspülmaschine usw.
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| Unsere Hütte |
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| Brasilien - Niederlande |
Die Sauna nimmt ca. zwei Drittel des Sanitärbereiches ein, für Finnen ist sie wohl unverzichtbar.
Der abendliche Bummel zum Kemijärvi/Kemijoki (es ist nicht ganz klar, ob hier schon See oder noch Fluss ist) fiel wegen unerträglicher, gefräßiger Mücken sehr kurz aus. Nicht einmal ein Foto gibt es. Alle Zeit geht für das Vertreiben drauf. Uns ist immer noch rätselhaft, wie das die Leute hier aushalten ;).
Freitag, 11. Juli 2014
Busfahrt auf der E4
11. Juli ■ Inari - Sodankylä (Bus)
Nach einem zeitlich entspannten Frühstück fuhren wir gegen 11 Uhr mit dem Bus auf der E4, die wir bereits nordwärts geradelt sind, zurück nach Sodankylä. Auf der 1. Teilstrecke nach Ivalo (40 km) durften die Räder in den Passagierraum. Sandis Fahrrad verlor seinen Tacho beim Einladen. Das Rad und Sandi sind nun traurig. Im zweiten Bus (noch einmal 150 km bis zum Ziel) mussten die Räder in den Keller und liegend fahren.
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| Rentiere auf der E4 |
Es ist interessant zu vergleichen, wie man eine Strecke aus Perspektive des Radfahrers und des Busfahrers wahrnimmt. Der Radler erlebt alles aktiver und unmittelbarer, vor allem die Details werden viel intensiver wahr genommen. Das Erlebnis haftet ganz anders.
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| Flaschenautomat |
Die Rentiere, manchmal alleine, aber auch gleich mal eine Herde, stehen urplötzlich und ganz gelassen auf der Straße. Die Fahrer der Fahrzeuge reagieren im Regelfall genauso (gelassen).
Außerdem halfen die Fahrer beider Busse beim Ausladen des vielen Gepäcks, ein vorbildlicher Service.:)
Nachmittags herrschten 29°C und wir gingen am nahen Fluss (dem Kitinen) baden. Die Flüsse sind hier ausnahmslos sehr sauber. In Norwegen haben wir das Flusswasser sogar getrunken. Probleme haben wir keine bekommen.
Bis nach Rovaniemi sind es noch zwei Tagesetappen durch fast unbewohntes Gebiet, entsprechend haben wir uns heute mit Lebensmitteln vorbereitet.
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| Hier schliefen wir bereits auf der Fahrt nach Norden |
Den Campingplatz (mit Waschmaschine), auf dem wir übernachten, kennen wir bereits von der Hinfahrt.
Donnerstag, 10. Juli 2014
Mücken, Bremsen, Gegenwind - wir trotzdem guter Dinge sind
10. Juli ■ Sevettijärvi - Inari (121 km)
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| Oben finnisch, unten skoltsamisch mit interessanten Buchstaben |
Gestern und heute durchfuhren wir auf dem Weg von Neiden nach Inari eine der schönsten Landschaften unserer Tour (neben Fjord und Fjell). Dieses Grün, die lichten Wälder mit dem kleinen, dicken und knorrigen Bäumen, die Seen und diese unglaubliche Ruhe: einfach unbeschreiblich schön! Und die Straße eignet sich ideal zum Radfahren.
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| Der Inarisee |
Unser Startpunkt, Sevettijärvi ist das Zentrum der Skoltsamen. Diese lebten früher auf der Kola-Halbinsel in Gebieten, die jetzt zu Russland gehören. Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie umgesiedelt.
Ihre Sprache, ostsamisch, unterscheidet sich von der finnischen und nordsamischen Sprache, zumindest, was die Ortsbezeichnungen angeht.
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| Schöner, alter Baum (1) |
Nach 60 km Fahrt kamen wir wieder an den tiefblauen Inarisee, vorher sind wir schon an einer Unzahl kleiner Seen vorbei gefahren.
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| Schöner alter Baum (2) mit Partner |
Das Wetter hat sich gewandelt. Wir hatten zwar den ganzen Tag für uns etwas ungünstigen Südwind, aber Südwind heißt hier: gutes Wetter. Und so waren es um 20 Uhr 27°C und jetzt um 22.30 Uhr sind es bei strahlender Sonne immer noch 22°C. Es herrscht reges Treiben überall.
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| Valtion metsää - Staatswald: sahen wir heute mehr als genug |
Und als Andi gegen 21.10 Uhr nach den vielen Kilometern im Supermarkt ein finnisches Bierchen erwerben wollte, erfuhr er, dass hier nach 21 Uhr kein Bier mehr verkauft wird :-(.
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| Abends um 23 Uhr am Inarisee |
Mittwoch, 9. Juli 2014
Rückkehr nach Finnland
9. Juli ■ Kirkenes - Sevettijärvi (90 km)
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| Denkmal zu Ehren der sowjetischen Soldaten |
Bei grauem, wolkenverhangenem Himmel verließen wir die Stadt auf der viel befahrenen E6 Richtung Westen; 35 nervige Kilometer. Einige Autofahrer sind ziemlich rücksichtslos. Norwegen verabschiedete sich mit dem Panorama des Neidenfjorden, bevor wir auf eine Nebenstraße nach Inari abbogen.
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| Hurra, es gibt wieder Bäume |
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| Abschied von Norwegen und seinen Fjorden |
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| Der Neidenelva kurz vor der finnischen Grenze |
Der anfänglich graue Himmel hatte sich zwischenzeitlich in strahlenden Sonnenschein verwandelt. Mittag gab auf einem sehr schönen Rastplatz kurz vor der finnischen Grenze. Das Fahren auf der nur leicht hügeligen Straße durch die schöne Landschaft war ein Genuss. Anderseits haben wir beide festgestellt, dass wir mittlerweile fast übersättigt von Eindrücken sind und
diese alle noch verarbeitet werden wollen. Wir freuen uns auch schon auf zu Hause.
diese alle noch verarbeitet werden wollen. Wir freuen uns auch schon auf zu Hause.
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| Endlich wieder "ordentliche" Ortsnamen |
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| Die finnische Landschaft |
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| Es gibt hier sehr viele kleine Seen |
Dienstag, 8. Juli 2014
Fahrt mit den Hurtigruten
8. Juli ■ Mehamn - Kjøllefjord (40 km) - Kirkenes
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| Hinauf auf das Fjell |
Eigentlich wollten wir direkt von Mehamn aus mit den Hurtigruten starten. Da aber seit Januar der Pier beschädigt ist, blieb uns nichts weiter übrig als nach Kjøllefjord radeln.
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| Bei schönem Wetter ist es ganz nett hier oben |
Also ging es nach einem gemütlichen Frühstück und der Verabschiedung im Red Tree wieder hinauf auf das Fjell. Mehamn verabschiedete sich von uns mit Sonnenschein, die Leute saßen draußen oder spazierten auf der Straße und genossen die Wärme.
Das Fjell präsentierte sich bei Sonne und wenig Wind nicht so lebensfeindlich wie auf der Hinfahrt. Irgendwie finden wir diese karge und kahle Landschaft auch faszinierend.
Die Bergfahrt wurde mit einer rasanten Abfahrt an den Oksfjorden belohnt (mit bremsen 70 km/h; mehr hat sich Andi auf dem schweren Rad nicht zugetraut).
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| Riecht nicht so schlimm... |
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| 20 Euro...ein Mittag in Norwegen |
Da das Schiff erst um 18 Uhr ablegte, hatten wir Zeit, uns das nette kleine Dorf anzuschauen. Es gibt alles, was man zum Leben braucht: einen Supermarkt, Gartenmarkt, Sportgeschäft, Apotheke, Grillbude, Post und Kirche.
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| Unser Schiff kommt an |
Kurz nach 17 Uhr kam das Schiff und begrüßte uns mit einem beeindruckenden Hupkonzert, das im ganzen Tal widerhallte. Die Hurtigruten sind einerseits Passagierschiffe mit allem Komfort, andererseits dienen sie auch zum Gütertransport: vom Reifen über gewaschene Wäsche für das örtliche Ambulanzzentrum bis hin zu Lebensmitteln. Unser Schiff, die MS Nordlys (Nordlicht) wurde übrigens in der Volkswerft Stralsund gebaut.
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| Kinnarodden mit Mütze |
Gegen 20 Uhr sahen wir den Kinnarodden noch einmal von der Seeseite, diesmal mit Wolkenhaube. Leider machte es bei 8°C und üppigen Seewind keine wirkliche Freude sich ständig auf Deck aufzuhalten, zumal wieder Wolken aufgezogen waren. So machten wir es uns bis zur Ankunft in Kirkenes in der Kabine gemütlich.
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| Mitternachtssonne bei der Einfahrt nach Berlevåg (überbelichtet, in Natura viel heller) |
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