Donnerstag, 12. Juni 2014

Südkarelien

12. Juni - Rapattila - In der Nähe von Pohja-Lankila (80 km)

Gegen 10 Uhr verließen wir unseren Wildcampingplatz. Wir haben uns entschlossen, dem Eisernen-Vorhang-Weg nicht mehr bis in jeden Winkel zu folgen, da es doch über sehr viele Mini-Straßen mit entsprechendem Belag und Profil geht. Statt dessen werden wir den offiziellen finnischen Radrouten folgen, welche meist auf Radwegen oder wenig befahrenen Nebenstrecken verlaufen.

Bis Mittag ging es flott nach Imatra (28.000 Einwohner), schön gelegen am Saimaa-See, dem größten See des Landes. Die Landschaft ist üppig grün und idyllisch; die Wegränder bunt von vielen Wildblumen. In Imatra fand wohl heute ein Volksfest statt. Viele Straßen waren gesperrt und es tummelten sich eine Menge Leute in der Stadt herum, unter ihnen sehr viele Russen. Mit dem Pizza-Verkäufer konnten wir uns russisch unterhalten. Auf der anderen Seite der Grenze liegen ganz in der Nähe Swetogorsk und Wyborg.

Noch trocken
20 Uhr - Nun plätschert der Regen uns in den Schlaf :)))
Das Wetter schlug später in einen Mix aus Sonne, Wolken und Kurzschauer um. Wir verließen Imatra auf einer viel befahrenen Hauptstraße. Von dort zweigte nach 10 Kilometern eine Nebenstraße ab, welche geradlinig nach Norden führt. Angesichts des nahenden Regens, die Wettervorhersage ist dank App ja kein Problem, ließen wir uns direkt am Ufer eines kleinen Sees nieder und konnten uns noch trocken, abgesehen vom obligatorischen Bad im See ;-), einrichten.

Oben an der Straße gibt es eine Bushaltestelle, nur Häuser sind weit und breit keine zu sehen.