13. Juni ■ Pohja-Lankila - Halbinsel Mäkrä im Puruvesi-See nahe Kerimäki (82 km)
Der heutige Tag war phantastisch für die Sinne: 1a Strecke, bestes Radwetter und gute Laune.
Obwohl der Tag gar nicht so gut begann: Nachts hatte es, bedingt durch "optimierten" (Andi) bzw. "rationalisierten" (Sandi) Zeltaufbau (nicht alle Leinen waren gespannt) unseren Vorraum geflutet. Sandi war "begeistert"... Nachts zuvor raschelte und knackte es im Unterholz, Sandi meinte, es wären Enten, die jedoch ganz schön schwer gewesen sein müssen ;-).
Nachdem Andi die Schleimschnecken, die überall im Zelt saßen, entfernt hatte und die meisten Sachen getrocknet waren, gab es Frühstück. Die restlichen nassen Sachen wurden in Mülltüten gepackt und am Abend sogar auf einer Wäscheleine platziert. 10 Uhr 30 saßen wir dann endlich auf den Rädern. ![]() |
| Hügelrücken |
Zunächst ging es 30 km durch den Wald, bis wir in Putikko einen See, den Pihlajavesi, erreichen. In dem schönen Städtchen Punkaharju (3.600 Einwohner) gab es nach 53 Tageskilometern die obligatorische Pizza, wieder riesengroß und lecker.
Von dort erstreckt sich ein 7 Kilometer langer Hügelrücken, welcher den Pihlajavesi und Puruvesi trennt, nach Norden. Dieser steht unter Naturschutz und stellt eine finnische Nationallandschaft dar.
Von dort erstreckt sich ein 7 Kilometer langer Hügelrücken, welcher den Pihlajavesi und Puruvesi trennt, nach Norden. Dieser steht unter Naturschutz und stellt eine finnische Nationallandschaft dar.
Wir kreuzen wieder die Salpa-Linie, wo an wichtigen Stellen MG- und Artilleriestellungen stationiert waren.


Wir befinden uns nun in der Landschaft Südsavo inmitten der finnischen Seenplatte.
Um unsere Campingstelle zu erreichen, befuhren wir eine 8 Kilometer lange Sackgasse und befinden uns jetzt ganz allein an der Spitze einer Halbinsel mitten im Puruvesi-See.
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| Abendstimmung am Puruvesi |

