17. Juli ■ Travemünde - Lübeck - Stadtrundfahrt (38 km)
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| Willy-Brandt-Haus |
Wenn man, wie wir, auf den Zug angewiesen ist und nicht noch einmal im Hotel schlafen möchte, muss man sich die Zeit ab der abendlichen Ankunft der Fähre bis früh der erste Zug fährt, irgendwie vertreiben.
Deshalb fuhren wir zunächst vom Hafen in Travemünde bis Lübeck auf wunderbaren, manchmal etwas holprigen Wegen, abseits der Hauptstraßen. Und... es wird wieder dunkel!!! Ein Zustand, den wir seit Urlaubsbeginn nicht mehr erlebten.
Es folgte eine Stadtrundfahrt durch Lübeck bei angenehmen Temperaturen und Windstille. Auch bei Nacht eine attraktive und saubere Stadt. Das Zentrum der Stadt ist eine Augenweide; sehr viel erhaltene alte Bausubstanz, ein Haus schöner als das andere, interessante Brückenbauten und wirklich gut integrierte Neubauten. Auch alte Türme, Kirchen, Burg sowie Stadttore. Die Stadt läuft zu Recht unter Weltkulturerbe. Also auf jeden Fall nochmal lohnenswert, eine kleine Reise zu unternehmen. Ebenso ist sie sehr fahrradfreundlich.
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| Bahnhof |
2 Stunden im Halbschlaf auf dem Bahnhof waren später bzw. am frühen Morgen das notwendige Übel...
In den Fernverkehrszügen waren die Fahrradstellplätze ausgebucht und so nahmen wir das "Quer durchs Land"-Ticket wörtlich und fuhren über Güstrow, Wittenberg und Leipzig nach Chemnitz, mehr als 9 Stunden Regionalbahn. Das reicht dann erst einmal.
Nach 2.807 Kilometern auf dem Sattel freuen wir uns, wieder zu Hause zu sein. Bis zum nächsten mal!
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