12. Juli ■ Sodankylä - Vuostimo (85 km)
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Die meisten Campingplätze hier befinden sich in guten Lagen und sind sehr gepflegt |
Wir haben die ursprünglich geplante Route leicht abgeändert und fahren über Kemijärvi nach Rovaniemi. Dadurch haben wir die Chance, morgen das Endspiel der Fußball-WM zu sehen, da wir an Hütten und Campingplätzen vorbei kommen ;-).
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Selbst an der Europastraße gibt es Schönes zu entdecken |
Kurz nach dem Start fanden wir mitten auf der Straße ein Portemonaie, gefüllt mit allen Karten und Ausweisen, die man sich denken kann. Andi gab es im nächsten Wohnhaus ab. Die Frau telefonierte schließlich mit dem Besitzer. Dieser, 100 km entfernt, hatte den Verlust noch gar nicht bemerkt.
Die ersten 20 km auf unserer geliebten E4 nach Süden (sie führt bis nach Helsinki) fuhren wir heute bei mäßigem Verkehr.
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| Schneemobilstraße kreuzt Autostraße |
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| Der Skiberg Pyhätunturi nebst Infrastruktur |
Dann bogen wir in eine kleine Ministraße, so unbedeutend, dass sie nicht einmal eine Nummer trug. 20 km entspanntes Fahren durch den Wald. Die folgende Straße 962 war ebenfalls relativ autofrei und führte uns an zwei Wintersportzentren,
Luosto und
Pyhä, beide mit zweifelhaftem Charme, vorbei. Diese beiden Fjells bilden eine lang gestreckte Bergkette, der wir 35 km folgten. Die Natur dort wird durch den
Pyhä-Luosto-Nationalpark geschützt, in dem sich viele Wanderstrecken und Skiloipen befinden.
Da wir für Sandis Insulin bei der Hitze einen Kühlschrank brauchen und außerdem Fußball nicht verpassen wollten, haben wir zu einem äußerst fairen Preis eine Hütte gemietet: mit Sauna, TV, Geschirrspülmaschine usw.
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| Unsere Hütte |
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| Brasilien - Niederlande |
In Finnland konnten wir die Hütten meist unbesehen mieten, wir haben seltenst einen Reinfall erlebt. Wahrscheinlich ist die ganze Infrastruktur hier für den Winter ausgelegt, da die anderen Hütten, selbst in der jetzigen Ferienzeit, leer stehen.
Die Sauna nimmt ca. zwei Drittel des Sanitärbereiches ein, für Finnen ist sie wohl unverzichtbar.
Der abendliche Bummel zum Kemijärvi/Kemijoki (es ist nicht ganz klar, ob hier schon See oder noch Fluss ist) fiel wegen unerträglicher, gefräßiger Mücken sehr kurz aus. Nicht einmal ein Foto gibt es. Alle Zeit geht für das Vertreiben drauf. Uns ist immer noch rätselhaft, wie das die Leute hier aushalten ;).